Nephrologisches Zentrum Moers

Gemeinschaftspraxis für Nieren- und Hochdruckkrankheiten

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Hämodialyse

Die Hämodialyse (HD) ist ein Blutreinigungsverfahren außerhalb des Körpers. Hierbei werden überhöhte Anteile an Mineralstoffen und harnpflichtigen Substanzen mit der "künstlichen Niere" aus dem Blut entfernt. Diese "künstliche Niere" besteht aus einer Dialysemaschine und einem Blutreinigungsfilter, dem Dialysator. Das dazugehörige Blut des Patienten wird aus einer Shuntvene, in der Regel am Unterarm, entnommen.

Eine Shuntvene wächst, wenn durch eine operative Kurzschlußverbindung zwischen Arterie und Vene eine Fistel hergestellt wird.

Diese Shuntvene ist ein kräftiges Blutgefäß, welche sich gut für einen Blutstrom außerhalb des Körpers eignet.

Die Dialysemaschine überwacht den blutführenden Kreislauf außerhalb des Körpers und die "Reinigungsflüssigkeit", das dialysatführende System. Die eigentliche Entgiftung findet im Dialysator, dem Blutreinigungfilter, statt. Die Blutreinigung selbst wird durch vier komplizierte Mechanismen erreicht, die hier nur kurz erwähnt werden sollen: Diffusion, Osmose, Ultrafiltration und Konvektion.