Nephrologisches Zentrum Moers

Gemeinschaftspraxis für Nieren- und Hochdruckkrankheiten

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Allgemeines | Nierenerkrankung | Nierenersatz |

Aktuelles

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür  Annastr. 30

| neue Zweigpraxis eröffnet

Ab sofort Durchführung von Dialysetherapien und Behandlung von Patienten mit Nierenerkrankungen auch in unserer neu eröffneten, hochmodernen Zweigpraxis am St. Josef Krankenhaus Moers.

| offene Stellen

Wir befinden uns in steter Weiterentwicklung und suchen immer wieder neues und motiviertes Personal: im Bereich der Pflege (Dialyse: Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w), medizinische Fachangestellte (m/w)), in der Praxis (medizinische Fachangestellte (m/w) und Ausbildung zur Med. Fachangestellten (m/w) für jedes Ausbildungsjahr), aber auch als ärztlichen Weiterbildungsassistenten (m/w) im Schwerpunkt Innere Medizin und Nephrologie.

| erfolgreiche erneute Zertifizierung

Zum dritten Mal in Folge wurde das Nephrologische Zentrum Moers im September 2015 nach QEP (Qualität und Entwicklung in Praxen ®) zertifiziert.

| neue Homepage

Das Nephrologische Zentrum Moers hat am 29.07.2017 die Homepage aktualisiert.

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Nierenerkrankung

Häufig wird eine Einschränkung der Nierenfunktion zunächst nur im Rahmen einer Laboruntersuchung festgestellt, da die eigentliche Erkrankung lange Zeit keine besonderen Beschwerden oder gar Schmerzen verursacht.

Im Urin findet sich als Hinweis auf eine Nierenschädigung dann eine vermehrte Ausscheidung roter Blutkörperchen (Hämaturie) und/oder eine krankhaft erhöhte Eiweißausscheidung (Proteinurie). Im Blut sind – möglicherweise ohne weitere Symptome – die Nierenwerte (wie Kreatinin und Harnstoff) erhöht.

Die weitere Diagnostik dieser Nierenerkrankungen ist für den Patienten nicht belastend und besteht hauptsächlich aus einer gründlichen Erhebung der Vorgeschichte, einer gezielten körperlichen Untersuchung sowie einer Ultraschalluntersuchung und Laboruntersuchungen im Blut und Urin.

Erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) stellen sich Symptome ein, wie z.B. eine Leistungsminderung und rasche Ermüdbarkeit, Kopfschmerzen, Blutdruckanstieg, Juckreiz, Appetitlosigkeit und Erbrechen, Knochenschmerzen sowie manchmal Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) in den Beinen und in den Lungen, verbunden mit Luftnot.

Das Auftreten einer chronischen Niereninsuffizienz wird heutzutage insbesondere durch drei Krankheitsbilder verursacht:

  • Die Nierenschädigung im Rahmen einer Blutzuckererkrankung. Dies gilt sowohl für den jugendlichen Typ-1-Diabetes als auch für den Diabetes mellitus Typ 2, den fälschlicherweise noch vor wenigen Jahren als nicht so gefährlich eingestuften Altersdiabetes

  • Vaskuläre (gefäßbedingte) Nephropathien, insbesondere hervorgerufen durch einen langjährigen Bluthochdruck oder/und Nikotinkonsum
  • Erkrankungen der Nierenkörperchen (Glomerulonephritis)

Darüber hinaus sind zahlenmäßig noch chronische Entzündungen der Harnwege (Pyelonephritis), durch Medikamente hervorgerufene Nierenschädigungen (z.B. die Analgetika-Nephropathie durch übermäßigen Gebrauch von Schmerzmitteln) und Anlage- und Erbkrankheiten (wie z.B. Zystennieren) von Bedeutung.

Schreitet die Nierenschwäche trotz aller therapeutischer Bemühungen voran, ist ein Überleben des Patienten nur noch mittels Durchführung einer Nierenersatztherapie möglich. Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein sind Patienten noch im Rahmen einer Harnvergiftung (Urämie) verstorben. Mit der weiteren Verbreitung der Dialyse ist die Therapie in den letzten vierzig Jahren immer weiter verbessert worden.

Heute stehen mit der Hämo- und der Peritonealdialyse zwei etablierte Methoden zur Entfernung von Gift- und Schlackenstoffen sowie von überschüssigem Körperwasser zur Verfügung.

Ziel der Dialysetherapie und der Arbeit der Pflegekräfte und Ärzte ist aber nicht nur die Lebensverlängerung, sondern insbesondere auch die Erhaltung bzw. Wiedererlangung von möglichst viel Lebensqualität, verbunden mit einem positiven Lebensgefühl des Patienten.